Back on Track
Nach 2 wöchiger Abstinenz melde ich mich wieder auf dem Blogger-Olymp und löse, wie gewohnt, in den folgenden 5 Minuten pure Glücksgefühle in euren Stammhirnen aus. In diesem Sinne: Los geht’s!
Eigentlich hat sich in den vergangenen 2 Wochen nichts grundlegendes geändert. Die Erde dreht sich noch in die selbe Richtung um die Sonne (ja einigen Katholiken unter euch wird es jetzt die Buchse ausgezogen haben), der DSDS Sieger ist standesgemäß wieder von der Bildfläche verschwunden und die Ostblockschlampen sind nach wie vor die untalentiertesten Anlagen-Schänder die auf diesem Planeten herum stolpern.
Und doch hat sich etwas verändert in dieser Welt. Wenn man ein wenig Musikinteressiert ist, ist man in den letzten Wochen ständig über das bedeutungsschwangerste Wort wo gibt on Planet gestolpert: Richtig, das Urheberrecht. Das war ja jetzt nicht so schwer, hab dazu ja auch genug Meinungen geteilt.
Ich weiß nicht wer von euch sich die Mühe gemacht hat und diese zumindest partiell gelesen hat. Eines fiel recht schnell auf, die “Altmeister” des Business sind kategorisch für die Gema und generell gegen alles was irgendwie nach kostenloser Nutzung riecht. Ist ja auch klar, die Lurgen kassieren ja auch am meisten durch Gema & Co und irgendwie bekommt man auf subtile Art und Weise vermittelt, wie dreckig es eigentlich im kommerziellen Musik-Business zugeht. Die Unterstützung von Vereinen wie der Gema geht mit der Erstickung neuer, junger, talentierter Künstler einher und ich bin mir sicher, dass das die Oldies genau wissen. Fürchten dort einige Herrn die aufstrebende Konkurrenz? Man wird auch das Gefühl nicht los, dass man bei einigen Rentnern des Geschäfts ein wenig neidisch ist, dass Produktion und Promotion heute durch Homerecording bzw. soziale Netze so einfach geworden ist. Das beste Beispiel hierfür ist ja die Verbreitung des eigenen Namens auf YouTube. Was man diesbezüglich für furchtbare Doppelmoral-Apostel wahrnimmt, ja das ist schon fast abenteuerlich und irgendwie - wäre das Thema nicht so ernst - ziemlich albern.
Natürlich hat gerade die Homerecording Sache auch eine riesige Schattenseite. Der Output an musikalischem Material ist derart hoch, egal ob elektronische Szene, Rap oder HipHop, dass enorm viel Schrott in die Kanäle gespült wird. Beispiele kennt jeder von euch, egal ob pseudo-Szene in Gruppierung der talentlosen Ostblockschlampen oder im hochpromoteten Pop-Bereich in Persona von T. Cruz, C. Brown, Rihanna und wie sie alle heißen. An dieser Misere sind allerdings wir Endkonsumenten schuld, die ohne zu hinterfragen bzw. ohne richtig hinzuhören einfach schlucken (hören) was uns vorgesetzt wird.
Ihr merkt schon, ich komme vom 100sten ins 1000ste - deshalb kann ich jedem nur raten, einmal darauf zu achten, was den ganzen Tag in die Kanäle gespült wird und heraus zu hören hinter welchen Frequenzbatzen wirkliche Ideen mit Kunstgedanken stecken und hinter welchen nur der pure Kommerz schlummert. So würden uns einige Dorfmusikanten wie die OBS erspart bleiben. In diesem Sinne: Immer schön hinhören - bis zum nächsten mal.
